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Pneumatische Förderung

Schiffsumschlag: Förderlufterzeuger im Vergleich

Die Auswahl eines geeigneten Aggregats zur Erzeugung von Förderluft für Schiffslöschanlagen hängt weniger von Löschgütern wie Getreide, Zucker, Soja oder Pellets ab als vielmehr vom Betriebsverhalten der beiden marktüblichen, jedoch konstruktionsbedingt unterschiedlich arbeitenden Gebläsetypen:

 

Ein- oder Mehrstufengebläse, die über Schaufelräder Luft ansaugen und über Zentrifugalkräfte anschließend nach außen beschleunigen, erzeugen mit Wirkungsgraden von bis zu 80% gegenüber Drehkolbengebläse oder Rootsverdichter grundsätzlich einen pulsationsfreien Differendruck, während letztere lediglich einen Wirkungsgrad von etwa 70% erzielen. Auftretende Spaltverluste bei Drehkolbengebläsen lassen sich auch nicht durch den engen Abstand zwischen Kolben und Gehäuse kompensieren. Darum kommt es hier auch gegenüber Einoder Mehrstufengebläsen zum geringeren Wirkungsgrad.

Bei Drehkolbenverdichtern handelt es sich um ventillose Verdrängermaschinen, die beim Zurückströmen höherverdichteter Luft noch zusätzlich ein tieffrequentes Brummen auslösen. Eine Unterdrückung der durch pulsierende Luftströme auftretenden niederfrequenten Geräusche läßt sich nur mühsam durch aufwendige Sondervorrichtungen erzielen. Derlei Geräuschentwicklungen treten bei Mehrstufengebläsen nur in sehr geringem Umfang auf.

 

Volumenstromänderungen bei Drehkolbenverdichter sind bei genauerem Hinsehen auch nicht nicht ohne weiteres vorzunehmen, da sich dies nur mit erheblichem Aufwand über den Antrieb bewerkstelligen läßt. Je nach Materiallast läßt sich die Förderluftgeschwindigkeit bei Mehrstufengebläsen jedoch bequem mit Strömungsreglern regulieren. Selbst im Teillastbereich bleibt die Förderluftgeschwindigkeit weitestgehend konstant, während bei Drehkolbenverdichtern durch erhöhte Fördergeschwindigkeiten auch zunehmend Verschleißerscheinungen am Förderrohr sowie am Fördergut auftreten. Das angetriebene Schaufelrad im Mehrstufengebläse ist gegenüber dem engen Kolbenspiel bei Drehkolbenverdichtern weitestgehend fremdkörperunempfindlich. Bei den Drehkolbengebläsen kann jedoch auf eine Filterabreinigung der Förderluft nicht verzichtet werden. Zudem führt der mechanische Verschleiß der Kolben mit der Zeit zu hohen Leistungsverlusten.


Es zeigt sich, daß sich ein- oder mehrstufige Gebläse für Schiffslöschanlagen mit höherer Leistung eignen. Im Teillastbereich verbrauchen diese zwar gegenüber Drehkolbenverdichtern etwas mehr Energie, letztere erfordern aber auch zusätzliche Überwachungseinrichtungen, damit zulässige Betriebsdrücke nicht überschritten werden.

 

Continental Industrie ist Hersteller von Radialgebläsen mit Sitz in Dormagen. Daneben stellt das Unternehmen auch umfangreiche Dienstleistungen rund um den Gebläse-Service zur Disposition. Continental Industrie führt z. B. auch herstellerübergreifend kostenlose Analysen mehrstufiger Gebläse durch.

 

 

 

 

 

 

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